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29.4.20-2.5.20 | Neapel – irritierend wie faszinierend zugleich

Neapel – irritierend wie faszinierend zugleich

Johann Wolfgang von Goethe war geradezu verzückt, als er während seiner Italienreise 1787 in Neapel eintraf und in seligem Zustand sogleich notierte: „Neapel sehen und sterben“. Auch heute zieht die Millionenstadt am gleichnamigen Golf Besucher aus aller Welt in ihren Bann – und das liegt nicht nur am nahegelegenen Vesuv und den berühmten Ausgrabungen von Pompei. Neapel ist eine Stadt der Kontraste, die hervorgerufen wurden durch ihre lange Geschichte, ihre Architektur und Kunstschätze, und durch die Verschmelzung von Arm und Reich. Diese Studienreise wirft einen ganz besonderen Blick auf die Hauptstadt der süditalienischen Region Kampanien, unter fachkundiger Führung begeben wir uns in die Gassen der  zur UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Altstadt und auf Spuren antiker und mittelalterlicher Baukunst, besichtigen Perlen zeitgenössischer Architektur aber auch einige monumentale Bauwerke aus der Zeit des Faschismus, die von den architektonischen Ambitionen und städtebaulichen Visionen unter der Mussolini-Diktatur zeugen. Unser Programm beginnt mit einer Besichtigung der Galleria Borbonica, dem unterirdischen Tunnelsystem Neapels, wo heute zwischen moderner Parkhausarchitektur und antiken Tuffsteinhöhlen Autos und Motorräder aus den 30er- bis 50er Jahren stehen. Nicht weit entfernt liegen die berühmte Piazza Plebescito mit dem Königspalast und die Meeresfestung Castel dell’Ovo. Wir erkunden das verwinkelte historische Zentrum Neapels aus der griechisch-römischen Epoche mit seinen Gassen, den Decumani und Cardini, das direkt neben dem Viertel Carità liegt. In Carità, ein Beispiel für faschistische Stadterneuerung, besichtigen wir Bauwerke von Marcello Canino und Ferdinando Chiaromonte sowie das avantgardistische Postgebäude von Giuseppe Vaccaro. Ein Zwischenstopp widmet sich der wunderschönen Kapelle San Severo. Sie beherbergt eine lebensgroße Marmorstatue des toten,verschleierten Christus, ein Meisterwerk aus dem Jahre 1752 von Giuseppe Sanmartino. Alte und neue Baukunst vereinigt das MADRE, Museum für zeitgenössische Kunst Donnaregina. Der barocke Palazzo wurde von 2004 bis 2005 unter der Leitung des portugiesischen Architekten Álvaro Siza Vieira renoviert. In Neapel ist sogar die U-Bahn eine Sehenswürdigkeit. Wir halten an ausgesuchten Stationen der Metro dell‘ Arte. Weitere Stopps unserer Tour durch Neapel sind in Fuorigrotta ein Gebäude von Luigi Cosenza und der heutige grandiose Messepark Mostra d’Oltremare, der als Ableger der Weltausstellung in Rom 1937 ebenfalls unter dem faschistischen Regime entstand. Noch ein Highlight ist das Teatro di San Carlo (1737), damals mit 3.300 Plätzen das größte und angesehenste Opernhaus in Europa und der Welt, das allein schon wegen seiner Architektur und seiner reichen Einrichtung bewundert wurde. Was wäre ein Besuch von Neapel ohne Pompei? Wir besuchen die berühmten Ausgrabungen und haben auf dem Weg dorthin die Gelegenheit, unseren Blick über das Geschäftszentrum von Kenzo Tange, den Fischmarkt, die Frachtenbörse und das Seemannshaus (Aldo Loris Rossi) schweifen zu lassen.

Die Exkursion spannt den Bogen von der historischen Altstadt über radikale, städtebauliche Umstrukturierungen bis hin zu herausragenden Neubauten und zeigt wie irritierend und zugleich faszinerend diese italienische Metropole ist.

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